Satzung der DJK SG Overath e.V.


 



§ 1       Name, Sitz, Wesen und Geschäftsjahr

 

(1)               Der am 10.12.1997 in Overath gegründete Verein führt den Namen „DJK – Sportgemeinschaft Overath“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V..

 

(2)               Der Verein hat seinen Sitz in 51491 Overath.

 

(3)               Der Verein ist Mitglied des DJK Sportverbandes Deutsche Jugendkraft, des katholischen Bundesverbandes für Leistungs- und Breitensport und des DJK – Diözesanverbandes Köln. Er untersteht deren Satzungen und Ordnungen. Diese Vereinssatzung untersteht der Genehmigung des DJK Diözesanverbandes Köln. Der Verein führt die DJK Zeichen.

 

(4)               Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes bzw. der Fachverbände und untersteht zugleich deren Satzungen und Ordnungen mit gleichen Rechten und Pflichten.

 

(5)               Die Sportpflege des Vereins richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen des Amateursports. Ausnahmen regeln sich nach den Bestimmungen des betreffenden Fachverbandes im Einvernehmen mit dem DJK Bundesverband.

 

(6)               Der Verein ist auch um außersportliche Freizeitgestaltung bemüht und versteht sich als Bildungsgemeinschaft für seine Mitglieder.

 

(7)               Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2       Zweck des Vereins

 

(1)               Zweck der DJK – SG Overath e.V. ist die Förderung des sachgerechten Sports, des geselligen Gemeinschaftslebens und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Jesu Christi (oder in christlicher Verantwortung).

 

(2)               Der Erreichung dienen folgende Aufgaben:

 

-          Der Verein fördert den Leistungs- und Breitensport; er sorgt für die Bestellung geeigneter Übungsleiter/innen und für die notwendige Ausbildung aller Führungskräfte durch Teilnahme an Schulungskursen, bietet Bildungseinheiten an und fördert Heranbildung des Führungsnachwuchses.

-          Er hält bildende Gemeinschaftsabende und fördert Freizeit und Geselligkeit. Er bemüht sich um die Erziehung und Bildung seiner Mitglieder zu verantwortungsbewussten Christen und Staatsbürgern, zur Achtung der Andersdenkenden und Wahrung der Würde des Einzelnen in einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Lebensordnung.

-          Er sorgt für ausreichenden Versicherungsschutz und entsprechende Maßnahmen zur Unfallverhütung.

-          Er nimmt teil an den gemeinsamen Veranstaltungen, Konferenzen und Schulungen der DJK, DSB, LSB und Fachverbände.

-          Darüber hinaus legt er besonderen Wert auf Jugendpflege und –förderung, mit dem Ziel, die Persönlichkeit der Jugendlichen zu bilden, wobei er die Stellung der DJK Sportjugend anerkennt.

 

(3)               Der Verein verfolgt ausschließlich  und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO) in der jeweils gültigen Fassung.

 

§ 3            Gewinnverwendung und Begünstigungsverbot

 

(1)               Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

(2)               Sie  erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anteil am Vereinsvermögen.

 

(3)               Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4            Mitgliedschaft

 

(1)               Der Verein nimmt in ökumenischer Offenheit jede natürliche Person und juristische Person auf, die die Ziele und Aufgaben der DJK anerkennt.

 

(2)               Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern, inaktiven Mitgliedern Ehrenmitgliedern und Förderern.

 

(3)               Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Zur Aufnahme ist ein schriftliche Anmeldung erforderlich. Bei minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters notwendig.

 

(4)               Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs muss der Vorstand schriftliche begründet der Antragstellerin / dem Antragsteller mitteilen. Über einen Einspruch entscheidet der erweiterte Vorstand. Darüber hinaus hat der / die Betroffene des Recht, eine Entscheidung in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung herbeizuführen.

 

(5)               Die Mitgliedschaft endet:

 

a)      mit dem Tod des Mitglieds,

b)     durch den Austritt des Mitglieds oder

c)      durch Ausschluss aus dem Verein.

 

(6)               Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt ist nur zum ende des Jahres mit einer Frist von 6 Wochen möglich.

 

(7)               Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands, Gründe sind:

 

a)      erhebliche Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen

b)     Zahlungsrückstände von mehr als einem Jahresbeitrag,

c)      Schwere Verstöße gegen die Interessen des Vereins oder grobes unsportliches Verhalten.

 

Vor der Entscheidung ist dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung zu geben, innerhalb einer Frist von 4 Wochen.

 

(8)               Die Beendung der Mitgliedschaft befreit das Mitglied nicht von noch bestehenden Verpflichtungen. Sämtliche Gegenstände des Vereinsvermögens sind ohne Rücksicht auf eventuelle Zurückbehaltungsrechte unverzüglich an den Vorstand herauszugeben.

 

(9)               Die Mitgliedschaft als aktives Mitglied im Verein ruht auf schriftlichen und begründeten Antrag an den Vorstand für die Dauer einer Kalenderjahres in folgenden Fällen:

 

a)      bei Ableistung des Grundwehr- oder Ersatzdienstes,

b)     bei berufs- beziehungsweise ausbildungsbedingter Abwesenheit, soweit dies unmittelbar im Anschluss an die Ausbildung erfolgt,

c)      bei werdenden Müttern,

d)     bei längerer Krankheit (von mehr als 6 Monaten).

 

(10)           Der Vorstand kann eine kürzere oder längere Dauer des Ruhens der Mitgliedschaft bestimmen, wenn das Mitglied dies mit schriftlicher Begründung beantragt.

 

(11)           Trotz ruhender Mitgliedschaft besteht in den unter 1 a) und b) genannten Fällen die Möglichkeit zur Teilnahme an Vereinsaktivitäten.

 

§ 5            Beiträge, Aufnahmegebühren

 

(1)               Die Mitglieder haben eine finanziellen Beitrag zu leisten.

 

(2)               Über die Art und Höhe der Grundbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

(3)               Die Zahlung der Beiträge hat bargeldlos zu erfolgen.

 

(4)               Die Beiträge sind in der Regel im Lastschriftverfahren halb- oder jährlich im Voraus zu entrichten.

 

(5)               Vereinsmitglieder, die ein Lastschriftverfahren ablehnen, werden mit einem Beitragsaufschlag von drei Prozent für den Mehraufwand belastet.

 

(6)               Solange die aktive Mitgliedschaft gemäß § 4 dieser Satzung ruht, sind die Mitglieder für diese Zeit von jeder Beitragspflicht einschließlich etwaiger Zusatzbeiträge, befreit.

 

(7)               Allgemeine Aufnahmegebühren kann nur die Mitgliederversammlung beschließen.

 

(8)               Über mögliche Stundungen, Ermäßigungen oder Erlass der Beiträge in begründeten Einzelfällen entscheidet der Vorstand.

 

§ 6            Organe des Vereins

 

(1)               Folgende Organe führe und verwalten den Verein:

-          die Mitgliederversammlung

-          der erweiterte Vorstand

-          der Vorstand

-          die Vereinsjugendleitung mit Ausschuss

 

§ 7       Die Mitgliederversammlung

 

(1)               Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern.

 

(2)               Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

 

(3)               Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einbehaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich über das Mitteilungsblatt der Stadt Overath einzuladen.

 

(4)               Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

 

-          Erstattung des Jahresberichtes durch den Vorstand

-          Erstattung der Kassenberichtes

-          Bericht der Kassenprüfer

-          Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer

-          Wahl des Vorstandes

-          Vorstellung der Jugendleitung

-          Wahl der Kassenprüfer

-          Genehmigung des Haushaltsplanes

-          Festsetzung von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen und Umlagen

-          Änderung der Satzung

-          Auflösung des Vereins

-          Anträge

-          Verschiedenes

 

(5)               Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen. Der Vorstand ist dazu verpflichtet, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, oder wenn mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt.

 

(6)               Der Vorsitzende des Vorstandes oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.

 

(7)               Bei der Abstimmung hat jedes Mitglied ein Stimme. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

 

(8)               Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der gültigen Stimmen. Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt.

 

(9)               Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von Sitzungsleiter und von einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist in der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen und zur Abstimmung zu bringen.

 

(10)           Eine von der Vereinsminderheit ordnungsgemäß beantragte außerordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens vier Wochen nach Zugang des Ersuchs an den Vorstand einberufen werden. Die Tagesordnung ist mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen über das Mitteilungsblatt der Stadt Overath mitzuteilen.

 

(11)           Vor Eintritt in die Beratung sind die Tagesordnung und die stimmberechtigten Teilnehmer festzustellen.

 

(12)           Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

(13)           Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

(14)           Der Protokollführer wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

 

(15)           Anträge an die Mitgliederversammlung müssen mindestens vier Tage vor der Versammlung beim geschäftsführenden Vorstand eingereicht werden. Nicht fristgerechte Anträge können als Dringlichkeitsanträge behandelt werden, wenn eine einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung dies beschließt.

 

§8        Der erweiterte Vorstand

 

(1)               Dem erweiterten Vorstand gehören an:

-          der Vorstand im Sinne des § 26 BGB bestehend aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Geschäftsführer.

-          der geistliche Beirat (als berufenes Mitglied durch den Vorstand)

-          die Jugendleiterin

-          der Jugendleiter

 

(2)               Der Vorstand des Vereins besteht aus vier Personen, nämlich dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Geschäftsführer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder der Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.

 

(3)               Der erweiterte Vorstand leitet den Verein; er ist dabei an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Er ist verantwortlich für die satzungsgemäße Durchführung der Vereinsziele und hat dazu alle notwendige Maßnahmen zu treffen.

 

(4)               Die Aufgaben des erweiterten Vorstandes sind:

 

a)      die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

b)     die Beschlussfassung über alle wesentliche Organisations- und Verwaltungsaufgaben sowie alle anderen Entscheidungen in der Zuständigkeit des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind,

c)      die Erstellung des Haushaltsplanes sowie die Abfassung des Geschäftsberichtes und des Rechnungsabschlusses,

d)     die Vorbereitung, Einberufung und Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung,

e)      die Förderung der Sportjugend im sportlichen und außersportlichen Bereichen,

f)       die ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens, letzteres mit Ausnahme im Falle der Auflösung des Vereins,

g)      die Aufnahme und der Ausschluss von Vereinsmitgliedern,

h)      die Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins,

i)        die Aufnahme neuer Abteilungen und deren ordnungsgemäße Mitgliedschaft im jeweiligen Fachverband (sofern vorhanden).

 

(5)               Zeichnungsberechtigt für die Vereinskasse ist der Kassenwart, einer der Vorsitzenden und zwei weitere Mitglieder der erweiterten Vorstandes.

 

(6)               Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von weniger als DM 300,- können die zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglieder allein tätigen.

 

(7)               Rechtgeschäfte mit einem Geschäftswert von mehr als DM 2000,- bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstands.

 

§ 9            Vereinsjugend bzw. DJK Sportjugend

 

(1)               Der DJK Sportjugend gehören alle Vereinsmitglieder bis zum 27 Lebensjahr an.

 

(2)               Die Sportjungend gibt sich eine eigene Jugendordnung, die nicht Bestandteil dies Satzung ist.

 

(3)               Die Jugendlichen der DJK Sportjungend besteht aus:

 

-          Jugendleiterin,

-          Jugendleiter,

-          6 Jugendausschussmitgliedern,

die von der DJK Sportjugend gewählt werden.

 

(4)               Die DJK – SG Overath e.V. erkennt die Eigenstellung der DJK Sportjugend an.

 

(5)               Alle weiteren Bestimmungen regelt die Jugendordnung der DJK Sportjugend in der DJK‑SG Overath e.V..

 

§ 10            Kassenprüfung

 

(1)               Die Kasse des Vereins wird durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer geprüft (Sie dürfen nicht dem erweiterten Vorstand angehören).

 

(2)               Die Kassenprüfer erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung eine Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des verantwortlichen Kassenwartes.

 

§ 11            Haushaltsplan und Haushaltsführung

 

(1)               Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

(2)               Die zur Durchführung der Aufgaben des Vereins erforderlichen Mittel werden insbesondere durch die gemäß § 5 beschlossenen Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen sowie durch Spenden und öffentliche Zuschüsse aufgebracht.

 

(3)               Über die Einnahmen und Ausgaben ist unter Beachtung der einschlägigen Bedingungen der Abgabenordnung ordnungsgemäß Buch zu führen.

 

(4)               Die zwei Kassenprüfer des Vereins haben nach Ablauf des Geschäftsjahres die vom Kassenwart vorzulegende Jahresrechnung und Vermögensverwaltung rechnerisch und buchungsgemäß zu prüfen.

 

(5)               Über jede Kassen- und Rechnungsprüfung wird eine Niederschrift gefertigt, die von den Kassenprüfern unterzeichnet.

 

(6)               Wesentliche Beanstandungen müssen die Kassenprüfer unverzüglich dem Vorsitzenden mitzuteilen.

 

(7)               Der Prüfungsbericht wird von den Kassenprüfern der Mitgliederversammlung erstattet.

 

§ 12            Stimmrecht und Wahlen

 

(1)               Aktives und passives Wahlrecht haben alle Mitglieder nach der Vollendung des 16. Lebensjahres. Die Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren wahren die gesetzlichen Vertreter.

 

(2)               Das Stimmrecht ist in keiner Weise übertragbar.

 

(3)               Wahlen zum Vorstand (ausgenommen Jugendleiterin, Jugendleiter und geistlicher Beirat) erfolgen für die Dauer von zwei Jahren. Die Amtsperiode dauert bis zur Neuwahl fort. Ergibt sich die Notwendigkeit, ein Amt im Zwischenrhythmus zu besetzen, so ist eine Wahl legitim.

 

(4)               Wiederwahl ist zulässig.

 

(5)               Die Wahl der Mitglieder des Vorstandes erfolgt einzeln.

 

(6)               Auf Antrag erfolgt geheime Wahl.

 

(7)               Bei vorzeitigem ausscheiden einer Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand kommissarisch eine Nachfolger bis zur nächsten Mitgliederversammlung bestimmen.

 

(8)               Das Versagen der Entlastung oder ein von der Mehrheit der Mitgliederversammlung angenommener Misstrauensantrag bewirkt das Ausscheiden des Vorstandes oder des betreffenden Vorstandsmitgliedes.

 

(9)               Die Wahl des Kassenprüfers erfolgt jährlich.

 

(10)           Die Wahl der Jugendleitung erfolgt beim Vereinsjugendtag gemäß Jugendordnung.

 

(11)           Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Wiederholung der Wahl. Bei erneutem Patt entscheidet das Los.

 

§ 13            Haftung

 

(1)               Für rechtsgeschäftliche Verpflichtungen, die der Verein eingegangen ist, haften die Mitglieder gesamtschuldnerisch nur mit dem Vermögen des Vereins.

 

(2)               Für die  Haftung der Mitglieder wegen unerlaubter Handlungen des Vorstandes oder andere satzungsmäßiger berufener Vertrete gilt § 831 BGB.

 

(3)               Im Innenverhältnis haftet der Verein für Rechtsverbindlichkeiten einer Abteilung oder eines anderen satzungsgemäßen berufenen Vertreters nur, wenn der geschäftsführende Vorstand vor Abschluss eines Rechtsgeschäftes schriftliche zugestimmt hat.

 

(4)               Für Schäden, gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied bei der Teilnahme an Sportangeboten durch Benutzung von Vereinseinrichtungen oder bei der Teilnahme an sonstigen Vereinsveranstaltungen entstanden sind, haftet der Verein nur dann, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des BGB einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

 

(5)               Für Schäden, die dem Verein durch schuldhaftes Verhalten eines Mitgliedes entstehen, haftete das Mitglied; bei Minderjährigen haften die gesetzlichen Vertreter.

 

(6)               In Räumen und Hallen, die vom Verein genutzt werden, wird lediglich die Gelegenheit zum Ablegen von Sachen geboten, hingegen keine Verwahrungspflicht übernommen.

 

§ 14            Satzung

 

(1)   Satzungsänderungen formeller Art, die durch behördliche Auflagen oder ähnliches erforderlich werden, kann der geschäftsführende Vorstand in eigener Zuständigkeit beschließen und durchführen.

 

(2)   Zu sonstigen Änderungen der Satzung ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich, die mit einer Mehrheit von 2/§ der in der Versammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder gefasst werden muss.

 

§ 15            Auflösung des Vereins

 

(1)               Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

(2)               Im Falle der Auflösung des Vereins hat die Mitgliederversammlung einen Liquidator zu bestellen, dessen Rechte und Pflichten sich nach den Vorschriften des BGB über die Liquidation (§§47 ff. BGB) richten.

 

(3)               Das nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes und nach Beendigung der Liquidation verbleibende Vermögen ist zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Den genauen Zweck beschließt die Auflösungsversammlung. Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung durch das zuständige Finanzamt erfolgen.

 

§ 16            Inkrafttreten

 

(1)   Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsveranstaltung vom 10.12.1997 errichtet.

 

 

Overath


Die Originalsatzung kann bei einem Vorstandsmitglied eingesehen werden.