Gedanke DJK





Die DJK will dem ganzen Menschen zu seiner Entfaltung im sportlichen Tun und im Erleben von Gemeinschaft verhelfen.

Deutsche Jugendkraft ist also das, wo diese drei Elemente menschlicher Existenz erfahrbar sind und zusammenwirken. Weil die DJK diese Zielvorstellungen hat, bietet sie in sachgerechter Weise Freizeitsport, Breitensport, Leistungssport und Spitzensport an. Das Gemeinschaftsleben wird gefördert durch Sportfeste, Turniere und Wettkämpfe, Lehrgänge und Seminare und Geselligkeit. Die DJK bringt als Mitgliedsorganisation ihre Erfahrung in den Deutschen Sportbund ein.

Welcher Sportverband würde nicht für sich reklamieren, dass er Regeln, Bestimmungen, Ordnungen einhält, dass seine Übungs- und Trainingsprogramme sachgerecht sind? Die Frage ist nur, an was wird die Sachgerechtigkeit gemessen? Welcher Sache wird gedient, dem an sich werneutralen Sport oder dem Prestige, der Geltungssucht, dem Profit? Ist es sachgerecht, wenn Sport und Gesundheit auseinanderdividiert werden, wenn dem Sport das Spielerische genommen wird, wenn der Sport nur den Starken und Talentierten gehört?

Der Sport soll die Kräfte des Menschen entfalten helfen. Nach unserer Überzeugung nicht nur die körperlichen, sondern auch die geistigen. Körper und Geist, Leib und Seele machen den Menschen aus. Im Sport soll sich der Mensch entfalten, und nicht nur seine Muskeln, seine Beweglichkeit, seine Gewandtheit, seine Ausdauer.

Alle Vereine stellen die Gemeinschaft in den Vordergrund, alle Sportvereine treiben Sport.
Dennoch gibt es wohl deutliche Unterschiede:

Breitensport ist gleichwertig mit Leistungssport.
Gesundheit geht vor Leistung um jeden Preis.
Fairness und Gerechtigkeit geht vor Erfolg und Sieg.
Hilfe und Verständnis geht vor Überforderung.
Toleranz geht vor Bevormundung.
Kameradschaft geht vor Ehrgeiz des Einzelnen.